Unser Glauben erschafft unsere Realität

von | 28. Juli 2020 | 0 Kommentare

Wie wir unsere Welt wahrnehmen, hängt davon ab, an was wir tief im Inneren glauben.
Wir hören das, was wir erwarten zu hören. Wir sehen das, was wir erwarten zu sehen. Wir handeln so, wie wir glauben, handeln zu müssen. Wir bekommen das, was wir erwarten, verdient zu haben.

Wenn wir nur den Teil der Wirklichkeit sehen, den wir erwarten zu sehen, dann kann unsere Wahrnehmung nur subjektiv sein. Das Universum gibt uns immer genau das, was wir erwarten zu bekommen und worauf unser fester Glaube beruht, verdient zu haben.

Wenn wir ganz fest an etwas glauben, dann erwarten wir auch dieses zu bekommen.
Erwartungen sind immer stärker als ein Wunsch. Deshalb bekommen wir immer das, was wir erwarten und nicht unbedingt das, was wir uns wünschen.

Als ich mich in einer toxischen Beziehung befand, glaubte ich tief in mir, nicht hübsch genug zu sein. Dieser Glaube war so fest in mir verankert, dass ich jede Frau, die mit meinem Partner in Kontakt trat, kritisch beäugte. Jede Frau sah in meinen Augen besser aus, als ich. Aufgrund meiner Angst, nicht hübsch genug zu sein, sah ich im Außen auch nur das, was ich erwartete zu sehen und ignorierte alles andere um mich herum.

Ich glaubte daran, Männern nicht vertrauen zu können.
Jedes Mal, wenn ich einen neuen Mann kennenlernte, nahm ich mir vor, ihm zu trauen. Doch tief in mir war ich felsenfest davon überzeugt, dass er mich verlassen wird.
Ich verhielt mich also entsprechend misstrauisch, vorsichtig, abwehrend, ohne dass ich mir dessen bewusst war.
So haben sich folglich meine Erwartungen erfüllt und es kam erst gar nicht zu einer Beziehung und wenn doch, hat mich dieser Mann im Stich gelassen. Die Beziehungen gingen auseinander. Das wiederum hat meinen Glauben bestärkt und ich behielt Recht. So habe ich mir durch meine Ängste, meine persönliche Realität erschaffen.

Meine Erwartungen waren stärker, als mein Wunsch in einer Beziehung zu sein. Das Universum ist immer vollkommen, doch unsere Ängste erschaffen unsere Realität des eigenen Leidens.
Wenn du glaubst, dass die Welt ein schrecklicher Ort ist, wirst du im Außen viel Leid sehen und erleben.
Wenn du glaubst, dass es im Leben mit Ungerechtigkeit einhergeht, wirst du in Situationen geraten, die diesen Glauben in dir bestätigen.
All die Negativität, existiert nur in unserer Vorstellung.

Das Universum ist ein Ort aus Liebe und Licht und du kannst diesen wahrnehmen, wenn du deinen Glauben zurücknimmst

Je mehr du dich deiner Aufgabe annimmst, dein Inneres von Negativität zu befreien, umso mehr wird dir dabei geholfen werden, das Licht und die Liebe in dir zu sehen.

Du siehst die Welt nicht so, wie sie ist. Du siehst die Welt, wie du bist. Du schaust auf die Welt durch deinen eigenen Filter.
Veränderung kannst du in dir schaffen, indem du deinen Blick nach innen richtest. Welche Überzeugungen trage ich in mir, dass ich noch nicht die Beziehungen lebe, die ich mir so sehr wünsche? Welche Schattenseiten in mir, habe ich über all die Jahre gekonnt verdrängt?
Je mutiger du dich deinen inneren Dämonen stellst und anerkennst, umso mehr wirst du dafür belohnt.
Das Leben wird dich auf die Probe stellen.
Wenn du intensiv an dir arbeitest und du schon viel über dich und dein Innenleben herausgefunden hast, wird dich das Leben vor einigen Hürden stellen.
Es kann dir passieren, dass du auf einen Menschen triffst, der dein altes Glaubenssystem bedient.
Wie gehst du dann damit um? Gehst du konsequent deinen Weg weiter, mit dem Wissen, dass das dein Weg ist? Oder identifizierst du dich mit deinen alten Programmierungen und gehst den Weg, der dir aus vergangenen Tagen schon bekannt ist?
Manchmal erkennen wir erst, dass wir auf die Probe gestellt wurden, wenn der altbekannte Schmerz in uns aufkommt.
Das ist alles nicht schlimm. Ich bin häufig auf die Probe gestellt worden, die ich nicht bestanden habe. Daraus durfte ich dennoch viel lernen. Danach bin ich noch tiefer in den Abgrund meiner Schatten getaucht.

„Konsequenz hat Misserfolg schon immer ausgeschlossen“
(Christian Bischoff)

Wir treffen jeden Tag kleine und große Entscheidungen in unser Leben, die Auswirkungen auf unser Leben und das von anderen Menschen haben.
Wichtig ist, wofür du dich entscheidest:

  • Will ich meine Verantwortung weiterhin auf andere Menschen übertragen?
  • Will ich weiter jammern, oder etwas verändern in meinem Leben?
  • Entscheide ich mich für Leid, oder für Glück?
  • Will ich weiterhin hassen, oder aus tiefstem Herzen vergeben?
  • Will ich weiterhin anderen Menschen die Schuld geben, oder selbst Verantwortung übernehmen?
  • Will ich weiterhin Opfer sein, oder Schöpfer meines Lebens?

Wenn du beginnst, die Umwelt, die Mitmenschen und somit die ganze Welt, mit anderen Augen zu betrachten, dann verändert sich dein gesamtes Leben.
Es braucht deine Konsequenz und Ausdauer, deinem Leben eine neue Richtung zu geben.
Wenn du das göttliche in dir und anderen Menschen siehst, wird das Göttliche darauf reagieren.
Vertraue darauf, denn das Leben ist immer für dich.

Glaube an dich und alles ist möglich

Von Herz zu Herz, deine Martina

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