Podcast#265 – Warum fühle ich mich so alleine?

26. September 2025

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Diese Frage stellen sich viele Menschen, wenn sie mitten in einer Phase der Veränderung stecken. Vielleicht kennst du das: Alte Strukturen brechen weg, Freundschaften verändern sich, Beziehungen fühlen sich nicht mehr stimmig an und plötzlich bist du konfrontiert mit einer ungewohnten Leere. Was dir früher Halt gegeben hat, passt nicht mehr. Und das Neue, das wirklich zu dir passt, ist noch nicht da. Dieses Alleinsein fühlt sich oft schmerzhaft und bedrohlich an.

Doch in Wahrheit ist es ein Zeichen dafür, dass du wächst. Persönliche Entwicklung bedeutet, alte Muster loszulassen und dabei verschwindet zwangsläufig ein Stück scheinbarer Sicherheit. Es entsteht eine Zwischenzeit, die anfangs einsam wirkt, aber genau hier liegt die Chance.

In diesem Beitrag erfährst du, warum sich Veränderung oft einsam anfühlt, was in dieser Übergangsphase innerlich passiert und wie du die Leere nicht als Schwäche, sondern als Brücke in dein nächstes Kapitel nutzen kannst.

  • Warum fühle ich mich so alleine? Das Echo der Vergangenheit
  • Den Weg durch die Einsamkeit finden
  • Die Leere als Raum für Neues begreifen

Warum fühle ich mich so alleine? Die Hintergründe!

Viele Frauen stellen sich die Frage „Warum fühle ich mich so alleine?“ genau in den Momenten, in denen sich ihr Leben stark verändert. Freundschaften, die jahrelang vertraut waren, passen nicht mehr. Beziehungen, die Halt gegeben haben, zerbrechen oder fühlen sich nicht mehr stimmig an. Plötzlich stehst du da und fragst dich: Was ist mit mir los? Warum fühle ich mich so leer? Die Antwort ist: Mit dir ist nichts falsch, du wächst. Alte Strukturen, die dich früher getragen haben, zerfallen, weil du dich innerlich weiterentwickelt hast. Das fühlt sich schmerzhaft an, weil es dir die scheinbare Stabilität nimmt.

Doch diese Stabilität war oft eine Illusion: Du hast dich angepasst, Kompromisse gemacht oder bist in Beziehungen geblieben, die dir gar nicht gutgetan haben. Dieses Loslassen kann sich bedrohlich anfühlen. Wie ein Sprung ins Ungewisse. Aber es ist genau der Raum, in dem sich Neues entwickeln kann. Wenn du dich also fragst „Warum fühle ich mich so alleine?“ erinnere dich daran: Es ist ein Zeichen dafür, dass du dich veränderst und auf dem Weg bist, dir selbst näherzukommen.

Die Übergangsphase verstehen, die durch Veränderung entsteht

Die Phase der Veränderung fühlt sich oft an wie ein Leben zwischen zwei Welten. Du spürst: Das Alte passt nicht mehr, aber das Neue ist noch nicht da. Genau in dieser Zwischenzeit ist die Frage „Warum fühle ich mich so alleine?“ besonders präsent. Du fühlst dich wie zwischen zwei Ufern. Das eine hast du verlassen, das andere ist noch nicht in Sicht.

Doch die Intensität dieser Einsamkeit hat oft noch eine tiefere Wurzel: Eine alte Wunde wird berührt. Viele Frauen berichten, dass sie in solchen Momenten Gefühle erleben, die viel größer erscheinen als die aktuelle Situation. Vielleicht hast du dich schon als Kind allein gefühlt, nicht verstanden oder nicht wirklich gesehen. Dieses unverarbeitete Gefühl meldet sich heute zurück, wenn vertraute Strukturen wegbrechen.

Warum fühle ich mich so alleine? Das Echo der Vergangenheit

Deshalb schmerzt die Einsamkeit so stark. Sie ist nicht nur das Echo der Gegenwart, sondern auch der Vergangenheit. Der Satz „Warum fühle ich mich so alleine?“ trägt dann beide Dimensionen in sich: Das reale Fehlen von Halt im Jetzt und die Erinnerung an alte Verletzungen.

Und genau hier liegt eine große Chance. Wenn du erkennst, dass nicht nur das Heute schmerzt, sondern auch alte Erfahrungen in dir nachhallen, kannst du beginnen, dir selbst etwas zurückzugeben: Wärme, Verständnis, Mitgefühl. Heute bist du erwachsen und hast die Möglichkeit, dir selbst das zu geben, was dir damals gefehlt hat. Die Einsamkeit wird so nicht nur zur Brücke in ein neues Leben, sondern auch zu einem Raum der Heilung alter Wunden.

Den Weg durch die Einsamkeit finden

Den Weg durch die Einsamkeit finden

Wenn du dich fragst „Warum fühle ich mich so alleine?“, dann ist es leicht, sofort im Außen nach Antworten zu suchen: In Beziehungen, Ablenkungen oder neuen Projekten. Doch der erste Schritt führt nach innen. Diese Zeit lädt dich ein, eine tiefere Verbindung zu dir selbst aufzubauen. Das kann bedeuten, kleine Rituale in deinen Alltag zu integrieren. Etwa bewusst Zeit für dich zu nehmen, Tagebuch zu schreiben oder Atemübungen zu machen. Solche Momente helfen dir, deine eigenen Bedürfnisse überhaupt wieder wahrzunehmen. Denn oft sind wir so sehr darauf fixiert, anderen gerecht zu werden, dass wir gar nicht spüren, was wir selbst brauchen.

Meine eigenen Erfahrungen mit Einsamkeit

Wenn ich ehrlich zurückblicke, habe ich mir die Frage „Warum fühle ich mich so alleine?“ oft viel verzweifelter gestellt, als ich heute zugeben mag. In dieser Zeit habe ich mir auf Krampf Erlösung im Außen gesucht. In Beziehungen, in Dating, in Ablenkungen. Ich dachte: „Wenn da draußen jemand ist, der mich sieht, dann fühle ich mich endlich nicht mehr allein.“ Doch was passierte, war das Gegenteil. Jedes Date, jede unerfüllte Erwartung hat das Gefühl von Alleinsein nur noch verstärkt. Manchmal habe ich mich sogar gefragt, ob nicht gerade die Persönlichkeitsentwicklung selbst mich in diese Einsamkeit treibt.

Je tiefer ich hinschaute, desto klarer wurde mir, wie viel von dem, was mich bisher getragen hatte, eigentlich nicht mehr zu mir passte. Freundschaften, alte Muster, Beziehungen….vieles fiel weg. Das war schmerzhaft und hat meinen Zweifel genährt: Bin ich auf dem falschen Weg? Doch letztes Jahr habe ich eine Entscheidung getroffen, die alles verändert hat. Ich habe aufgehört, vor dem Gefühl davon zu laufen. Statt im Außen nach Rettung zu suchen, habe ich mich bewusst hingesetzt und gesagt: „Okay, dann fühle ich das jetzt. Dann halte ich das aus.“ Es war einer der schwierigsten Schritte und gleichzeitig der befreiendste.  Denn genau in dem Moment, als ich das Alleinsein nicht mehr bekämpfte, begann es, sich zu verwandeln.

Einordnung der Einsamkeit

Vielleicht stellst du dir an diesem Punkt immer noch die Frage: „Warum fühle ich mich so alleine?“ und das ist vollkommen normal. Die Wahrheit ist: Dieses Gefühl gehört zu jeder Phase der Veränderung dazu. Es zeigt dir, dass du in Bewegung bist, dass du nicht mehr im Alten verharrst, sondern dich in Richtung deines wahren Selbst bewegst. Einsamkeit ist in diesem Zusammenhang nicht nur ein Mangel, sondern ein Spiegel. Sie macht sichtbar, wo du dem Anpassungsdruck nachgegeben hast, wo du dich selbst verlassen hast und wo alte Wunden bis heute nachwirken. Sie zeigt dir, dass dein System nach neuen Wegen sucht, auch wenn es im Moment schmerzhaft und unsicher wirkt.

Der wichtigste Punkt ist: Diese Phase ist nicht von Dauer. Sie ist ein Übergang. Und genau deshalb ist es so entscheidend, wie du mit diesem Gefühl umgehst. Fliehst du davor, suchst du weiter im Außen nach Bestätigung, oder erlaubst du dir, nach innen zu schauen und neue Antworten zu finden? Genau hier setzt der nächste Abschnitt an: Wie du Wege findest, mit der Einsamkeit umzugehen und wie sie sich von einem lähmenden Gefühl in eine Kraftquelle verwandeln kann.

Verbindung zu dir selbst stärken

Verbindung zu dir selbst stärken

Wenn du dich fragst „Warum fühle ich mich so alleine?“, ist der erste Impuls oft, im Außen nach Halt zu suchen. Doch genau das führt selten zu Erleichterung, sondern vielmehr verstärkt es das Gefühl, abhängig zu sein. Der Schlüssel liegt darin, die Verbindung zu dir selbst zu stärken. Kleine Rituale können dabei kraftvoll wirken: ein Journaling-Abend, ein Spaziergang in der Natur, Atemübungen oder eine bewusste Pause ohne Ablenkung.

Solche Momente lassen dich spüren, dass du dir selbst ein Zuhause sein kannst. Du beginnst, deine Bedürfnisse wahrzunehmen, statt sie zu übergehen. Je mehr du lernst, dich selbst zu halten, desto weniger bedrohlich wirkt die Einsamkeit.

Die Leere als Raum für Neues begreifen

Oft fühlt sich die Frage „Warum fühle ich mich so alleine?“ an wie ein schmerzhafter Mangel. Doch Einsamkeit kann auch ein Zeichen sein, dass in deinem Leben Platz entsteht. Alte Strukturen sind gegangen und dieser freie Raum lädt dich ein, Neues zuzulassen. Anstatt die Leere sofort zu füllen, darfst du sie als Übergang begreifen. Sie ist ein Nährboden, auf dem neue Begegnungen, gesündere Beziehungen und wahrhaftigere Entscheidungen wachsen können. Wer diese Phase annimmt, anstatt sie zu bekämpfen, schafft eine Basis, die stabiler ist als alles, was zuvor Halt gegeben hat.

Fazit & Ausblick:

Die Frage „Warum fühle ich mich so alleine?“ taucht immer dann auf, wenn du mitten in einer Veränderung stehst. Alte Strukturen brechen weg, neue haben sich noch nicht gebildet und genau in dieser Zwischenzeit fühlt sich das Leben ungewohnt leer an. Doch Einsamkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Hinweis darauf, dass du wächst. Ja, sie kann alte Wunden berühren und Zweifel in dir wecken. Und ja, sie kann dich in die Versuchung führen, im Außen nach schnellen Antworten zu suchen. Aber genau hier liegt die Chance: Wenn du dich entscheidest, das Gefühl nicht länger zu bekämpfen, sondern es als Teil deines Weges anzunehmen, verwandelst du Einsamkeit in einen Raum für Heilung und Neubeginn.

Eines darfst du dir immer wieder sagen: Du bist nicht falsch, weil du dich einsam fühlst. Du bist in einem Übergang. Und in diesem Übergang legst du die Basis für ein Leben, in dem du dich nicht mehr über Anpassung definierst, sondern über deine eigene Wahrheit. Vertraue dir. Vertraue dem Prozess. Und erinnere dich: Aus dem Alleinsein entsteht oft die tiefste Form von Verbundenheit. Zuerst mit dir selbst und dann mit den Menschen, die wirklich zu dir passen.

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Häufige Fragen (Q&A)

Wie gehe ich mit Einsamkeit um?

Einsamkeit ist oft verbunden mit innere Leere, die schwer auszuhalten ist. Wichtig ist, dieses Gefühl nicht sofort mit Ablenkung zu überdecken, sondern bewusst hinzuspüren: Was fehlt mir gerade wirklich? Durch Selbstfürsorge, Rituale und kleine Momente der Achtsamkeit kannst du beginnen, dich selbst zu nähren. So lernst du Schritt für Schritt, Halt in dir selbst zu finden, statt ihn ausschließlich im Außen zu suchen. 

Warum fühle ich mich in Beziehungen trotzdem einsam?

Viele Frauen erleben trotz Partnerschaft das Gefühl von Alleinsein. Oft stecken dahinter toxische Beziehungen oder einseitige Beziehungen, in denen du mehr gibst, als du empfängst. Diese Dynamik verstärkt die innere Leere und lässt dich trotz Nähe isoliert fühlen. Erst wenn du erkennst, dass auch in Beziehungen deine Bedürfnisse zählen, kannst du anfangen, echte, tragfähige Verbindungen zu gestalten.

Wie kann ich Stabilität und Sicherheit aufbauen, wenn sich alles verändert?

Gerade in Zeiten des Wandels sehnen wir uns nach Halt. Doch echte innere Stabilität und Sicherheit aufbauen bedeutet, nicht an alten Strukturen festzuhalten, sondern eine innere Basis zu entwickeln. Das geschieht, wenn du lernst, deine Gefühle zu halten, klare Grenzen zu setzen und dich selbst ernst zu nehmen. Mit jedem Schritt stärkst du dein Vertrauen in dich und aus diesem Vertrauen entsteht ein sicherer Boden, auf dem Neues wachsen darf.

Hilfe, um toxische Beziehungen zu verarbeiten und dir zu einem starken ICH zu verhelfen, erhältst du bei mir.
Ich freue mich auf dich.
Von Herz zu Herz, deine Martina

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